Abschied und Aufbruch

Von Dominique Luethi ‒ 19. März 2026

Wie nahe Emotionen beieinander liegen können, zeigt sich ­derzeit in unseren Gemeinden besonders schön: Abschied nach vielen Jahren, der Start in ein neues Amt oder das Weiter­tragen von etwas, das einem
ans Herz gewachsen ist. Unterschiedliche Wege, die doch viel gemeinsam haben. Wer lange Verantwortung getragen hat, lässt nicht einfach nur ein Amt zurück. Es sind Erinnerungen, Begegnungen, Beziehungen und ein Stück des eigenen Lebens damit verbunden. Und wer neu beginnt, bringt nicht nur Hoffnung und Elan mit, sondern auch Erwartungen und Ungewissheit. Beides braucht Mut. Solche Momente machen sichtbar, was oft im Verborgenen bleibt: echte Emotionen. Sie zeigen uns, wie viel Herzblut und Menschlichkeit in unseren Gemeinden stecken. Am Ende hoffen wir doch alle, einfach bereit für den nächsten Schritt zu sein. Vielleicht hilft dabei ein kleiner Gedanke an den Geissenpeter: Auch wenn er nicht unfehlbar ist, hat er Eigenschaften, die uns auf neuen Wegen helfen können. Er ist bodenständig, treu und übernimmt Verantwortung. Ein guter Anfang für etwas Neues. Da ist es schon fast symbolisch, dass Küsnacht einen ­eigenen Geissenpeter hat.

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