Von Rafaela Devonas-Eberle ‒ 18. Dezember 2025
Weihnachtlich glänzet diese Zeitung. Tannenchries und Zimtsterne duften, Kerzen erleuchten und wärmen die Stube. Weihnachten ist’s, das Fest der Liebe, das Christkind in der Krippe darf nicht fehlen. «Ein Kind ward uns geboren», heisst es in einem Weihnachtslied. Dieses Jahr wurde unserer Familie ein Kind geboren, ein wunderbarer Sohn. Ich gehe nicht oft in die Kirche. Als ich aber neulich unseren Sohn betrachtete, sagte ich zu meinem Mann: «Jetzt weiss ich, warum Engel in der Kirche immer als Babys dargestellt werden.» Sie sind Mysterien und Wunder. Es ist ein Wunder, was für ein Geschöpf die Frau – natürlich, mit etwas Unterstützung des Mannes – zur Welt bringt. Es ist ein Wunder, wie das Kind seinen eigenen Willen entwickelt, zunehmend neugieriger wird, das Leben und die Dinge um sich herum Schritt für Schritt – oder noch Patschhändchen für Patschhändchen – erkunden und begreifen will. Es ist schön, zum ersten Mal zusammen als Familie mit einem Kind, das einen anstrahlt, Weihnachten feiern zu dürfen. Ich wünsche Ihnen besinnliche Festtage im Kreise Ihrer Lieben und bei schönen Gesprächen, und dass Sie die Wunder für sich entdecken, die Ihnen guttun.
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