Lernen wir uns kennen

Von Küsnachter Bote ‒ 7. August 2025

Liebe Küsnachterinnen und Küsnachter

Sie halten ihn in Ihren Händen – die allererste Ausgabe des Küsnachter Boten. Wir möchten nicht zu hoch greifen: Vielleicht beginnt nicht gerade ein neues Zeitalter, aber ganz sicher eine neue Stunde. Für Sie und für uns.

Rafaela und Flurin Devonas-Eberle mit ihrem Sohn. (Bild: kub)
Rafaela und Flurin Devonas-Eberle mit ihrem Sohn. (Bild: kub)

Neues birgt viel Unbekanntes. Sie möchten uns kennenlernen und wir Sie. Wir stellen uns gerne kurz vor. Hinter dem Küsnachter Boten steckt ein über hundertjähriges Familienunternehmen, die Fröhlich Info AG. So alt das scheinen mag, so jung sind wir selbst. Wir beide – Rafaela und Flurin Devonas-Eberle – haben das Multimediaunternehmen mit Design, Print und Web, das in Zollikon beheimatet ist, samt dem Verlag des Zolliker Zumiker Boten von den Eltern bzw. Schwiegereltern
in vierter Generation abgekauft. ­Bereits dieses Jahr haben wir zwei Kinder bekommen: unseren herrlich süssen, zweimonatigen Sohn – und jetzt also den Küsnachter Boten. Letzterer aber soll nicht alleine unserer Familie angehören, sondern vielmehr auch Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser. Sie laden wir herzlich dazu ein, unsere Zeitung zu Ihrer zu machen – durch Ihre Beiträge, Kommentare und Vorschläge, durch Ihre spannenden Geschichten, die das Leben in Küsnacht schreiben und beschreiben. Wir laden Sie ein zum Mitwirken – mit Leserbriefen, mit Tipps zu spannendem Geschehen in Küsnacht, mit Themenvorschlägen, mit eingesandten Berichten zu Anlässen, die ein breites Publikum interessieren, mit Einträgen in die Agenda.

Wir führen seit 2012 den Zolliker Boten. 2016 gesellte sich Zumikon dazu, in der Folge wurde er zum Zolliker Zumiker Boten. Jetzt also haben wir die Ausschreibung für den komplett eigenständigen Küsnachter Boten gewonnen. Wir betrachten das mit Respekt als grosse Ehre und zugleich als mindestens so grosse Herausforderung. Wir wissen um die Herausforderungen des Zeitungsgeschäfts im Jahr 2025. Wir wissen um den Spagat, den es zu machen gilt, wenn man die Interessen von allen berücksichtigen soll und will: von unterschiedlichen Gruppierungen, von Vereinen, von Behörden, von der Schule, von Kindern, von Erwachsenen, von Seniorinnen und Senioren – von Ihnen allen, den Einwohnerinnen und Einwohnern. Eines ist uns dabei wichtig zu betonen: Wir sind ein privatwirtschaftlich geführtes Unternehmen und redaktionell vollständig unabhängig. Diese Unabhängigkeit ist vertraglich garantiert. Die Gemeinde Küsnacht bezahlt ausschliesslich den Inserateplatz für ihre amtlichen Mitteilungen.

Sie hat keinerlei Einfluss auf unsere redaktionelle Arbeit. Diese klare Trennung ist nicht verhandelbar und bildet das Fundament unserer Arbeit. Wir werden zudem einen kleinen Beirat ins Leben rufen. In diesem Gremium wollen wir lose diskutieren, auf welchem Weg sich der Küsnachter Bote befindet. Auch hier gilt: Der Beirat ist nicht kon­trollierend, er hat keinerlei redaktionelle Befugnisse.

Wir halten fest: Wir sind eine ­Lokalzeitung für die Menschen hier in Küsnacht. Wir sind keine Investigativjournalisten. Aber wir verstehen die Kunst des Zeitungsmachens als das, was sie gedacht ist: als die vierte Gewalt in unserem demokratischen Rechtsstaat. Wir legen den Finger drauf, wenn wir sehen, dass etwas vielleicht nicht so läuft, wie es laufen sollte. Andererseits geht es immer um Menschen. Und diese machen ­Fehler. Wir sehen es nicht als unsere Aufgabe an, hinter jedem Vorkommnis böse Absicht zu vermuten und Menschen, Firmen, Institutionen, Vereine oder Behörden in die Pfanne zu hauen. Ebenso wenig sehen wir es als unsere Aufgabe an, das Leben nur durch die rosarote Brille zu betrachten. Wenn etwas nicht gut läuft, werden wir dies benennen. Fair, sachlich und ausgewogen. Wir möchten alle zu Wort kommen lassen, egal aus welchem Spektrum, mit welchem Hintergrund und von welcher Partei. Wir möchten aber auch keine Plattform für Streit unter Nachbarn bieten. Viel lieber laden wir Sie dazu ein, ein Miteinander zu schaffen, das Freude bereitet. Sie wohnen in einer wunderschönen Gemeinde mit ­unglaublich vielen Vorzügen. Die Goldküste heisst nicht umsonst so. Es ist schlicht goldig, hier wohnen zu dürfen. Das weiss nicht zuletzt Rafaela, die in Zollikon, nahe an der Grenze zu Küsnacht, geboren wurde, aufwuchs und mittlerweile mit der eigenen Familie dort wohnt. Mit unserer Zeitung wollen wir
ein Stück weit dazu beitragen, dass Sie sich hier noch wohler und noch angeregter fühlen, die Gemeinschaft und das Miteinander in diesem herrlichen Dorf zu pflegen.

Noch etwas zum «Gold» in der ­Küste: Wie erwähnt, sind wir unabhängig und ein privatwirtschaftlich geführtes Unternehmen. Die Einnahmen aus den amtlichen Nachrichten decken unseren Aufwand nicht ansatzweise. Wir erhalten keine Subventionen vom Staat und subventionieren uns nicht quer. Vielmehr finanzieren wir uns ganz klassisch durch Inserate.

Wir freuen uns, im Sinne unseres Einsatzes für die Bevölkerung über nichtkommerzielle Anlässe zu berichten und wenn immer möglich daran teilzunehmen. Doch ­haben Sie bitte Verständnis dafür, dass unsere Ressourcen beschränkt sind. Wir können nicht über jeden Tag der offenen Tür, über jede Firmenneugründung berichten und gratis PR für gewinnorientierte ­Firmen betreiben. Dafür bieten wir Ihnen mit Freude genau das richtige Gefäss an: unsere Inserateseiten. Guter Journalismus kostet. Fähige Journalistinnen und Journalisten sind nicht einfach zu finden und zu gewinnen. Inserate sind unsere Bausteine, mit denen wir ein tragfähiges Fundament schaffen, um darauf ein neues, starkes Blatt zu bauen: den Küsnachter Boten.

Wir sind überzeugt, dass unser Team – unter anderem mit Dörte Welti und Brigitte Selden, zwei sehr verdiente, erfahrene Journalistinnen, die schon in Küsnacht gewohnt haben – Ihnen Geschichten liefern wird, die Sie Woche für Woche mit Freude lesen, mit Spannung erwarten. Und wenn man den Küsnachter Boten mit Freude liest, dann lohnt es sich auch, sich darin und unter kuesnachter-bote.ch zu zeigen. Liebe Inserentinnen und Inserenten: Sie werden in unserer Zeitung und online gesehen. Es zahlt sich für Sie aus, bei uns zu inserieren. Lokal. Und mit lokal meinen wir: sehr lokal, nämlich auf Küsnacht bezogen.

Wir berichten ausschliesslich über Ereignisse, die in Küsnacht stattfinden oder Auswirkungen auf Küsnacht haben, über Personen, die hier leben, arbeiten oder auf eine andere Art Spuren hinterlassen. Wir haben kein Kopfblatt, das unter dem Deckmantel der Regionalität Artikel verbreitet, die austauschbar sind und für eine ­beliebige andere Gemeinde auf genau die gleiche Art gelten würden wie hier. Um es mit einem leicht abgewandelten Slogan zu sagen: Bei uns gilt nicht «Aus der Region, für die Region», sondern «Aus Küsnacht, für Küsnacht». Für Sie.

Wir schreiben persönlich. ChatGPT und Co. mögen vielleicht von Zeit zu Zeit eine Idee oder Inspiration liefern. Aber schreiben tun wir selbst. Versprochen. Und zum Schluss noch dies: Wir appellieren an Ihren Grossmut. Seien Sie nachsichtig mit uns. Schenken Sie uns ein klitzekleines bisschen Geduld. Wir werden Fehler machen. Boykottieren Sie uns nicht gleich, wenn uns ein solcher unterläuft. Reden Sie lieber mit uns. Suchen Sie das Gespräch, wir sind sehr offen dafür, Ihre Anregungen sind höchst willkommen. Die Redaktion findet sich zusammen – und findet zusammen mit Ihnen die Themen, die so viele Küsnachterinnen und Küsnachter wie möglich abholen, interessieren, packen und berühren.
Lernen Sie uns jetzt kennen. Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen und den Küsnachter Boten gemeinsam mit Ihnen zu einem Medium von Wert und Gewicht zu machen. Viel Lesevergnügen!

Ihre Rafaela und
Flurin Devonas-Eberle

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