Von Björn Reinfried ‒ 5. Februar 2026

Im letzten Spiel der Qualifikationsrunde zeigten sich die Küsnachter auf der KEK von ihrer besten Seite und liessen Urdorf beim 9:1-Heimsieg keine Chance. Damit belegen sie den zweiten Platz in der Tabelle, punktgleich hinter dem EV Dielsdorf-Niederhasli, der auf Grund der knapp gewonnenen Direktbegegnungen die Gruppe für sich entscheiden konnte.
Im Playoff-Viertelfinal (best of three) bekommt es Küsnacht ab Dienstag mit dem EHC Bassersdorf zu tun. Zwar ist der SCK favorisiert, «aber wir dürfen den Gegner nicht unterschätzen, denn er hat uns zu Saisonbeginn 4:1 geschlagen», mahnt Lorenz Bischof, Captain und mit 23 Punkten aus 15 Spielen (13 Goals / 10 Assists) Topskorer des SCK. «Wenn ein Duell nur über zwei Gewinnspiele geht, kann es schnell passieren und die Saison ist zu Ende.» Ein frühes Playoff-Aus wollen Bischof und Co. unbedingt vermeiden. «Wir sind schliesslich Titelverteidiger der 2. Liga und wollen auch in dieser Saison für Furore sorgen», sagt der kämpferische Flügel, der vor Kurzem sein Architekturstudium mit Bravour beendet hat.
Was für das Team von Trainer Daniel Keller spricht: Goalie Marc Mader (2,08 Gegentreffer pro Partie) ist statistisch gesehen der beste seines Fachs in der Gruppe, keine Abwehr hat so wenige Tore (38) zugelassen wie der SCK, der über ein ausgeglichenes Kader verfügt. Eine alte kanadische Eishockey-Weisheit besagt: «Mit Offensive gewinnt man Spiele, mit Defensive Titel.» (eingesandt)
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