Von Küsnachter Bote ‒ 7. August 2025

Eine Woche lang setzte sich die Gruppe intensiv mit dem Thema Kunst im öffentlichen Raum auseinander: «Was darf Kunst?» «Wem gehört sie?» «Und wie können wir unsere Umgebung kreativ und verantwortungsvoll mitgestalten?» Dank der grosszügigen Unterstützung und der Bewilligung durch die Gemeinde Küsnacht durften die Schülerinnen und Schüler die gesamte Unterführung als künstlerische Fläche nutzen. Dieses Vertrauen motivierte und bestärkte sie sehr, schreiben die Jugendlichen in ihrer Mitteilung an die Redaktion: «Unsere Ideen zählen. Und sie dürfen sichtbar sein.»
Für sie sei der Satz «Tempus – Zeit für Zukunft» nicht einfach ein Motto, sondern Ausdruck einer Haltung: «Wir stehen an einem Wendepunkt – zwischen Schule und Beruf, zwischen Orientierung und Aufbruch. Zeit für Zukunft bedeutet für uns: Jetzt ist der Moment, Verantwortung zu übernehmen und die eigene Zukunft aktiv zu gestalten.» Diese Botschaft möchten sie mit Farbe, Form und Ausdruckskraft an die Wand bringen – «für uns selbst, für unsere Schule und für alle, die täglich durch diese Unterführung gehen.
Das Projekt forderte die Schülerinnen und Schüler nicht nur künstlerisch und handwerklich, sondern zeigte ihnen auch, was es bedeutet, Verantwortung für das eigene Umfeld zu übernehmen. «Wir sind stolz auf unser gemeinsames Werk – und darauf, etwas Bleibendes geschaffen zu haben, das Tag für Tag sichtbar ist.»
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