Winterzauber statt Eisbahn

Von Brigitte Selden ‒ 13. November 2025

Das Boutiquehotel Sonne tauscht Kufen gegen Kerzenschein: Statt des tradi­tionellen Eisfelds erwartet die Gäste ab heute ein stimmungsvoller Winterzaubergarten mit Tannenwald, Lichterglanz und Fondue-Pavillon.

Vom Fondue-Pavillon hat man einen freien Blick auf den See. Tannen und Feuerschalen verwandeln den Garten in einen festlichen Winterwald. (Bild: bse)
Vom Fondue-Pavillon hat man einen freien Blick auf den See. Tannen und Feuerschalen verwandeln den Garten in einen festlichen Winterwald. (Bild: bse)

Das Boutiquehotel Sonne in Küsnacht verzichtet in diesem Winter auf das traditionelle Eisfeld, das in den vergangenen Jahren viele Besucherinnen und Besucher mit seiner romantischen Lage direkt am See begeistert hat. «Das Eisfeld war immer eine schöne Sache, aber wir benötigen den Platz im Garten für den Umbau», erklärt Hotel­direktor Harald Raab. Grund dafür sind die laufenden Arbeiten am Restaurant, die auch Platz im Garten beanspruchen.

Anstelle der beliebten Eisbahn lädt das Hotel nun ab heute, 13. November, zum Winterzaubergarten ein. Der Garten verwandelt sich dafür in einen festlich dekorierten Winterwald mit zahlreichen Tannen, Lichterketten, Feuerschalen und einem Märli-Pavillon. Herzstück ist ein Fondue-Pavillon mit Blick auf den See, der bis zu 45 Gästen Platz bietet. Für die kleinen Gäste gibt es Feuerschalen, an denen man mitgebrachte oder gekaufte Würste grillieren kann, sowie einen Märli-Pavillon mit einer eigens dafür geschriebenen Geschichte und einem Spielpfad. Neben Fondue werden auch Flammkuchen, Bratwürste und weitere kleine Speisen angeboten; zudem bleibt die Bar geöffnet.

Umfassender Restaurant-Umbau

Harald Raab betont, dass viel Herzblut in das neue Konzept geflossen sei. Ob das Eisfeld im kommenden Jahr zurückkehrt, sei daher noch offen. «Je nach Erfolg könnte der Winterzauber auch künftig bestehen bleiben», so der Hoteldirektor. Er hat das Hotel vor zweieinhalb Jahren von Catherine Julen und René Grüter übernommen, die das Haus 21 Jahre lang führten. Vorerst sei der Winterzauber jedoch nur für dieses Jahr geplant.

Parallel dazu läuft der umfassende Umbau des Restaurants «Sonnen­galerie», das bis Ende Mai eine moderne Glasfassade erhalten soll. «Wir möchten den Innenraum des Restaurants mit der Terrasse zusammenlegen», erklärt der Hoteldirektor. Die neue Glasfront kann im Sommer je nach Bedarf geöffnet werden. So entsteht ein lichtdurchflutetes Restaurant mit 120 Plätzen, das Innen- und Aussenbereich vereint. Für Planung und Umbau zeichnen die St. Moritzer Küchel Architects verantwortlich. Mit dem Umbau soll auch die Küche unter einem neuen Küchen­chef eine qualitative Neuausrichtung mit modernen, zeit­gemässen Gerichten erhalten. Während der Umbauphase bleiben die beiden Gaststuben an sieben Tagen pro Woche für alle Gäste geöffnet. Auch der Biergarten wird ab dem Sommer weitergeführt, allerdings unter dem neuen Namen «See­garten» und mit einem neuen Selfservice-Angebot.

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