FC Küsnacht: Anpfiff in die Saison

Von Küsnachter Bote ‒ 26. März 2026

Das Team Herren 1 verlor sein erstes Spiel der Saison gegen Veltheim, die Frauen teilten sich die Punkte mit Wädenswil.

Viel Arbeit in der mittleren Zone des Platzes für beide Teams. (Bild: zvg)
Viel Arbeit in der mittleren Zone des Platzes für beide Teams. (Bild: zvg)

Bereits im ersten Rückrundenspiel musste Trainer Marcio De Araujo auf mehrere verletzte oder abwesende Spieler verzichten. So hütete Frauen-1-Trainer Ramon Kamer das Tor. Giab Al Abbadie, der auch schon bei Thalwil 1.-Liga-Luft schnupperte, lieferte mehrmals eine Kostprobe seines Könnens ab. Das Spiel verlief in den ersten 20 Minuten ausgeglichen, auch wenn die Gäste zeigten, dass sie nicht von ungefähr an der ­Tabellenspitze ­stehen. In der 23. Minute gelangte ­Bruno ­Michienzi völlig freistehend allein vor FCK-Goalie Kamer an den Ball und überlobbte diesen zum Führungstreffer für die Gäste. Zehn Minuten später doppelte der Veltheim-­Captain nach und erhöhte zum 2:0.

Gut zehn Minuten nach der Pause kehrte die Hoffnung der Küsnachter zurück: Al Abbadie zirkelte eine Flanke ins Zentrum, wo Andri Holenweger vergessen wurde und dieser einen Anschlusstreffer verwandelte. Die routinierten Winterthurer schaukelten den Vorsprung nach Hause. Trotz der knappen Niederlage sollte die Leistung den Küsnachtern Mut geben für die nächsten Spiele.

Frauen konnten fulminanten Start nicht durchziehen

Das Team vom rechten Seeufer startete wie die Feuerwehr. Nach drei Minuten verlagerte Rong das Spiel mit einem grossartigen Seitenwechsel, Rüegg kam vom Flügel her zum Abschluss und Brouwer stand goldrichtig, um den Abpraller abzustauben. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für die Küsnachterinnen. Das Heimteam kam über den aggressiven Kampf und mittels enormen Drucks auf die Ballführende im Mittelfeld besser ins Spiel und provozierte dadurch viele Fehlpässe. Offensiv trat Wädenswil jedoch selten gefährlich in Erscheinung.

Das Team vom linken Seeufer, verstärkt durch einige Spielerinnen aus der Nationalliga-B-Mannschaft, kam entschlossen aus der Kabine und hatte nun deutlich mehr Spielanteile. Trotzdem brauchte es nach einem Freistoss einen sehr unglücklichen Ballverlust in der FCK-Defensive, um dem Heimteam den Ausgleich zu ermöglichen. In der letzten Viertelstunde hat der FCK dann wieder besseren Zugriff auf das Spiel und mit etwas mehr Fortune wäre gar ein Sieg möglich gewesen. (eingesandt)

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