Von Dörte Welti ‒ 9. Oktober 2025
Auf dem Nachhauseweg noch schnell ein paar Blumen oder einen Kürbis mitnehmen, wenn man grad an einem dieser wunderbar verlockenden Selbstbedienungsmöglichkeiten im Dorf oder auf dem Land vorbeikommt, ist eine feine Sache. Mir ist es auch schon passiert, dass ich dann dort stand, die Ware genommen habe und dann keine Münzen im Sack hatte, das Bezahlsystem nicht funktionierte. Weil ich aber auf meine Mitbringsel nicht verzichten wollte, habe ich einen Zettel geschrieben mit dem Betrag und meiner Telefonnummer, mitteilend, dass ich bei nächster Möglichkeit die Schulden begleichen würde. Was ich auch tat. Das ist nicht optimal, aber okay, wie mir bei meiner «Tour de Küsnacht» versichert wurde. Warum gibt es Menschen, die den Aufwand und die Gutgläubigkeit unserer Anbieter von Selbstbedienungsläden torpedieren? Liegt es an unterschiedlichen Vorstellungen von Hab und Gut? Man sollte keine voreiligen Schlüsse ziehen, dass solche Taten von Personen verübt werden, die «nicht von hier» sind. Das wäre streng genommen systemischer Rassismus. Schliesslich sind wir eine sehr international aufgestellte Gemeinde, in der Mitbürger aus aller Welt willkommen sind. So wie die neue Pfarrerin, die wir Ihnen auf Seite 11 präsentieren. Bei ihr kann man übrigens Nachhilfeunterricht in gutem Glauben und den zehn Geboten nehmen. Das nur so als Tipp, falls das vergessen gegangen sein sollte…
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