Von Küsnachter Bote ‒ 7. Mai 2026

Soziale Netzwerke sind die Basis dafür, dass ältere Menschen lange selbstbestimmt in ihrer gewohnten Umgebung leben können. In Küsnacht wurde dies mit dem Projekt «Lokal vernetzt älter werden» aktiv gefördert. Unterstützt durch die kantonale Gesundheitsförderung und die Fachstelle Samowar, mobilisierte die Initiative die lokale Bevölkerung über 60.
Nach zwei Mitwirkungsanlässen im März letzten Jahres erarbeiteten vier Arbeitsgruppen konkrete Lösungen zu den Themen Kochen und Essen, Quartierverein, Digitale Medien und Wohnraum. Jetzt präsentierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Ergebnisse. In der Arbeitsgruppe Kochen und Essen entstand «zäme ässe», ein Anlass, der bereits am 10. jeden Monats durchgeführt wird. Die Arbeitsgruppe Quertierverein gründete letzten November den Quartierverein «Itschne», die Gruppe Wohnraum lancierte eine Einzelinitiative, in der es um bezahlbaren Wohnraum geht. Die Gruppe Digitale Medien entschloss sich, das Thema aufgrund zu grosser Komplexität ad acta zu legen. Gemeinderätin Susanna Schubiger und Barbara Hedinger vom Gesundheitsnetz Küsnacht würdigten das grosse Engagement der Freiwilligen.
Ein Apéro bot Raum für Austausch und weitere Vernetzung. Der Enthusiasmus der Beteiligten verdeutlicht, dass die angestossenen Projekte weit über den offiziellen Projektabschluss hinaus Bestand haben werden. Küsnacht setzt damit ein Zeichen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Förderung der Eigenverantwortung im Alter.
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