Von Björn Reinfried ‒ 26. März 2026
Am Sonntag ist wieder einmal Zeitumstellung angesagt. Am frühen Morgen um 2 Uhr werden die Uhren umgestellt. In welche Richtung eigentlich? Offensichtlich sind sich die Menschen da nie so richtig einig, denn seit ich denken kann, gibt es Anregungen die Zeitumstellung abzuschaffen – angeblich, weil der einstündige Jetlag ihren Rhythmus durcheinanderbringt, oder, was ich für viel wahrscheinlicher halte, sie sich nicht merken können, wann genau was umgestellt wird. Um diesem Problem entgegenzuwirken, haben findige Köpfe Eselsbrücken erfunden: Im Frühling stellen wir die Gartenstühle vor, im Herbst zurück. Oder für unsere englischsprachigen Freunde: Spring forward, fall back. Wie auch immer die Uhren umgestellt werden, eigentlich betrifft die Zeitumstellung sowieso eher die jungen Menschen unter uns; wenn Sie nicht mehr zwanzig sind, liegen Sie morgens um zwei wahrscheinlich sowieso gemütlich in den Federn – wenn Sie zwanzig sind, dann habe ich schlechte Neuigkeiten: Der Ausgang wird vom Samstag auf Sonntag eine Stunde kürzer, und die Clubs knipsen das «Fertig jetzt»-Flutlicht eine Stunde früher an.
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