Von Küsnachter Bote ‒ 2. April 2026

Bereits in der ersten, torlosen Halbzeit erspielte sich der FCK die besseren Chancen: Nach gut 20 Minuten wurde Julien Freis Versuch im Anschluss an einen Eckball in höchster Not geblockt, drei Minuten später eine ähnliche Szene und kurz vor der Pause war ein scharf getretener Flankenball auf Dominik Dedic fünf Zentimeter zu hoch angesetzt. Zwischendurch kam es noch zu einer unübersichtlichen Strafraumszene, bei der zumindest der FCK-Anhang gerne einen Elfmeter-Pfiff gehört hätte.
Eher entgegen dem Spielverlauf ging das Heimteam in dieser intensiven Partie mit der ersten Chance nach gut einer Stunde durch Qusaj in Führung. Es braucht einige Minuten, bis sich der FCK von diesem Erlebnis freispielen konnte und dann den Druck auf den Gegner wieder erhöhte. In der 71. Minute wurde Raffaele Perot im Strafraum regelwidrig behindert, was einen Elfmeter nach sich zog, den Giad Al Abbadie cool, mit einem Schuss in die linke tiefe Ecke, zum Ausgleich verwandelte. Es kam noch besser für den FCK, denn alle spürten, dass da noch was drin lag: In der 90. Minute erzielte Gian Welti mit einem Schulterblatt/Kopfball den Siegtreffer in den hohen Winkel, dies nach einem Freistoss von Al Abbadie. Mit diesem Erfolg verlässt Küsnacht nicht nur den letzten Tabellenrang, sondern erzielte gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf Punkte. (eingesandt)
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