SCK kämpft im Playoff ums Überleben

Von Küsnachter Bote ‒ 19. Februar 2026

Der SC Küsnacht setzte sich im dritten Halbfinal gegen den HC Ascona Rivers mit 5:2 durch. Damit konnte er in der Best-of-5-Serie auf 1:2 verkürzen.

Küsnacht und Ascona liefern sich im Playoff beinharte Duelle. (Foto: zvg)
Küsnacht und Ascona liefern sich im Playoff beinharte Duelle. (Foto: zvg)

Eishockey. In einem ruppigen Duell setzte sich der SCK am Samstag auf der KEK verdient gegen Ascona durch. Grundstein zum ersten Sieg in dieser Serie war die Undiszipliniertheit der Gäste, die mehrmals im Spiel die Nerven verloren und immer wieder die Strafbank aufsuchen mussten. Dies nutzten die Küsnachter im Powerplay gnadenlos aus und zogen nach einem 1:2-Rückstand im frühen letzten Drittel auf 5:2 davon. Die letzten Minuten spielten die Küsnachter souverän runter und zogen damit in der Best-of-Serie zumindest vorübergehend den Kopf aus der Schlinge.

Ohne Routinier Wüst in Ascona

Zu Recht hielt Küsnachts Routinier Marc Wüst (36) nach dem ersten Erfolg im Playoff-Halbfinal fest, «dass wir uns sehr diszipliniert verhalten und uns nicht auf die Provokationen der Gäste eingelassen haben. Das war entscheidend für den Sieg. Aber wir stehen nach wie vor mit dem Rücken zur Wand», erklärte der Flügelstürmer, der den Trip an den Lago Maggiore nicht mitmachen konnte (Militär).

Am Dienstag zog Küsnacht mit einem 4:1-Sieg sogar mit Ascona gleich; gestern Mittwoch (nach Redaktionsschluss) fand auf der KEK die alles entscheidende Partie für den Einzug ins Finale statt. Wüst, der im Sommer 37-jährig wird, weiss noch nicht, ob er weiterhin dem Fanionteam zur Verfügung stehen wird. «Wir sehen im Verlauf des Jahres, wie es weitergehen wird.»

Ein Aus im Halbfinal wäre für den SC Küsnacht – immerhin stolzer Titelverteidiger der 2. Liga – eine herbe Enttäuschung. Der grosse Applaus am letzten Samstagabend nach der letzten Sirene deutete darauf hin, dass auch das Publikum den SCK gerne noch einmal zu Hause in Action sehen möchte. (eingesandt)

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