Von Björn Reinfried ‒ 26. März 2026

Wer vergangenen Donnerstag um 18 Uhr in den Himmel schaute, konnte in einer Linie drei Super Pumas der Schweizer Armee relativ tief vorbeifliegen sehen. In der Woche zuvor war dasselbe aviatische Spektakel zu bestaunen gewesen. Der Mediensprecher der Schweizer Armee, Mathias Volken, erklärte gegenüber dem Küsnachter Boten, dass es sich dabei um eine sogenannte taktische Helikopter-Ausbildung handle: «Dabei trainieren die Piloten taktische Fähigkeiten wie Tiefflug, Navigation im Gelände oder Sichtflug.» Solche Übungen führe die Armee regelmässig durch, teils auch im Ausland. So hat sie etwa im vergangenen November
in Schweden trainiert, da es dort mehr Platz und grosse, dünn besiedelte Gebiete gibt: «In der Schweiz ist es nur begrenzt möglich, sehr tief oder in der Nacht zu fliegen.» Auch der Einsatz von Täuschkörpern kann in der Schweiz nicht ohne Weiteres trainiert werden. Trotzdem müsse auch in der Schweiz geübt werden, erklärt Mathias Volken: «Trotz Ausbildungsaktivitäten im Ausland ist die Armee zur Stärkung ihrer Verteidigungsfähigkeit auf regelmässige Trainings in der Schweiz angewiesen.»
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