Von Küsnachter Bote ‒ 5. März 2026

Die Gäste erwischten den besseren Start und fanden immer wieder erfolgreich den Weg zum Korb oder waren treffsicher von aussen. Die Wallabies hingegen haderten zunächst mit Fouls, Ballverlusten und Fehlwürfen und liefen früh einem Rückstand hinterher. Erst gegen Ende des ersten Viertels stabilisierte sich vor allem die Defensive der Gastgeberinnen, die infolgedessen besser ins Spiel fanden und den Rückstand Schritt für Schritt verkürzen und zur Pause aufschliessen konnten.
Nach dem Seitenwechsel traten die Wallabies deutlich konzentrierter und aggressiver auf. Mit verbesserter Intensität in der Verteidigung und klugen Entscheidungen in der Offensive erspielten sie sich bis zum Ende des dritten Viertels eine Sechs-Punkte-Führung. Knapp dreieinhalb Minuten vor Schluss war der Vorsprung sogar auf 14 Zähler angewachsen – die Vorentscheidung schien gefallen.
Doch Fribourg gab sich nicht geschlagen. Ein 12:0-Run der Gäste sorgte rund eine Minute vor Schluss noch einmal für Hochspannung, als der Vorsprung auf 65:63 zusammenschmolz. Die Goldküstlerinnen behielten jedoch die Nerven: Fünf eigene Punkte in der Schlussminute, keine weiteren zugelassenen Zähler – und der verdiente Heimsieg war perfekt. Mit Jocelyn Taylor (22 Punkte, 15 Rebounds), Nejla Muminovic (20 Punkte, 6 Rebounds), Tanya Barcala Folgar (13 Punkte, 11 Rebounds) und Giulia Maugeri (10 Punkte) punkteten gleich vier Spielerinnen zweistellig.
In den nächsten beiden Wochen reist die Mannschaft, die nun wieder auf dem dritten Tabellenplatz rangiert, nach Aarau und Baden. (eingesandt)
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