Zwei Rehe durch die Jagdaufsicht geschossen

Von Björn Reinfried ‒ 13. November 2025

Am vergangenen Donnerstag und Sonntag wurden zwei Rehe nahe dem Siedlungsgebiet geschossen.

Zwei Mal war eine Küsnachterin zufälligerweise dabei, als zwei Rehe geschossen wurden. Das erste am Donnerstag um 11 Uhr unterhalb der Kapelle Hinderriet und das zweite am Sonntag um 10 Uhr am Schüracherweg. Die Frau, die beide Abschüsse gesehen hat, ärgert sich: «Es kann doch nicht sein, dass quasi mitten in einem Wohngebiet gejagt wird!»

Peter Trautmann von der Jagdgesellschaft Zollikon bestätigt die beiden Abschüsse. Beide Tiere seien von der Polizei als verletzt gemeldet worden. Das Tier vom Donnerstag habe sich in einem Zaun verfangen, das Genick gebrochen und musste deshalb erlöst werden. Das zweite verfing und verletzte sich ebenfalls, woraufhin der Jagdaufseher es schiessen musste. «Das hat nichts mit der regulären Jagd zu tun. Das Tierschutzgesetz schreibt vor, dass verunfallte Wildtiere vor Ort getötet werden. Sie dürfen nicht transportiert werden», sagt Peter Trautmann. «Wir können leider nicht aussuchen, wo sich ein Tier verletzt. Im Siedlungsgebiet werden ausschliesslich verletzte oder auffällige Tiere geschossen.»

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Eine Antwort

  1. Die Jäger sind HEGER & PFLEGER und müssen daher auch verletzte Tier in den Wohnsiedlungen erlegen.
    Nur aus reinem Spass tun sie es sicher nicht.
    Etwas mehr VERSTÄNDNIS und DANK gegenüber den Jägern wäre sicher angebracht.
    Ä Gruess
    Werner A d e

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